21.03.2019
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240.Ausstellung der KLEIN-ST-EN GALERIE Arneburg mit Sylvia Nehm

22.04.2019

In der KLEIN-ST-EN GALERIE ARNEBURG findet für alle Kunstfreunde am 13.03.2019 zur gewohnten Zeit, um 19.00 Uhr, im „Goldenen Anker“ Arneburg, in der Elbstraße 17, die 240.
Ausstellungseröffnung statt. Zu dieser Vernissage begrüßen wir Frau Sylvia Nehm aus Stendal. Sie zeigt uns Malerei, im  besonderen Aquarelle und Zeichnungen, in denen das Friedliche und Schöne zu bestaunen ist. Besonders freuen wir uns, dass wir um die Zeit des „Internationalen Frauentages und Aktionstages gegen den Krieg“, der in Berlin und Brandenburg zu einem Feiertag geworden ist, eine Frau gewinnen konnten, die sowohl das Erhaltenswerte, aber auch das Vergängliche in ihren nahezu zeitlosen Bildern zeigt. In ihrer Bildsprache setzt Sie sich mit dem Friedvollen in der Natur auseinander.
Vor wenigen Tagen begingen wir das 100-jährigen Jubiläum der Gleichberechtigung mit der Einführung des Wahrechtes für die Frauen in Deutschland. Um das unermüdliche Wirken der Frauen - nicht nur für Gleichberechtigung und Frieden in der ganzen Welt eintreten - zu würdigen, sondern auch auf das Engagement in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu verweisen, die Frauen in der Kunst, die sogar neben dem Beruf und der Familie sich engagieren, zu feiern, würdigen wir Sylvia Nehms Schaffen in Arneburgs KLEIN-ST-ER GALERIE mit dieser Ausstellung.
1966 in Stendal geboren, ist Frau Nehm eine waschechte Altmärkerin. Früh schon begann sie zu zeichnen und bereits während der Schulzeit waren es oft Tiere, die ihr Interesse anregten.
Das ausleben ihres Talentes war und ist für Sie „ein toller Ausgleich zu Ihrer beruflichen Tätigkeit“ und ist aus Ihrem Leben nicht wegzudenken. Ihr Ausbildungsberuf war der einer Elektrozeichnerin. Heute arbeitet sie im Büro und viel am Computer. Jedoch mit Computerkunst hat ihr bildlicher Ausdruck nichts zu tun. Viele Aufgaben ließen eine Zeit lang das Malen und Zeichnen fast in "Vergessenheit geraten", wie sie sagt. Arbeit, Familie, Garten
standen im Vordergrund. Um die Zeit der Wende begann es in ihr wieder zu drängen, Stifte und Pinsel in die Hand zu nehmen. Der künstlerische Ausdruck wurde zu einem inneren Auftrag. So, dass nun seit 30 Jahren aus dem Hobby eine Berufung geworden ist, ohne zunächst eine Kunsthochschule besucht zu haben. Aber der intensive Wunsch zu zeichnen und Ihre Begabung auszubauen, veranlasste sie ein Fernstudium an der Axel Anderson Akademie in Hamburg neben dem Beruf auf sich zu nehmen. Naturstudien an der Kunst- und Musikschule in Stendal, welche sie im Jahr 2000 begann, waren für sie sehr wertvoll, da sie Ansprechpartner fand, die Ihre Fähigkeiten förderten. Seit 2001 ist sie im Malzirkel Groß
Schwarzlosen und beteiligt sich seither an diversen anderen  Kursen. Sehr inspirierend war in 2016 das Aktzeichnen an der VHS Salzwedel. Mit Einzel- und Gemeinschafts-Ausstellungen hat Frau Nehm sich in der Region einen Namen gemacht. Ihr  künstlerisches Können, welches zunehmend aus ihrem Talent mit Anstrengung, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit herangewachsen ist, untertreibt sie in übergroßer Bescheidenheit und Ehrfurcht vor den „Großen studierten Künstlern“. Dafür hat sie den Gedanken  gefunden, dass auch ein Gänseblümchen neben einer Rose wachsen darf. Als Frau Nehm mir Ihre Bilder zeigte, war ich mir sicher, dass sie keines Falles ein Gänseblümchen ist, sondern eine Rose unter Rosen.


Adelheid Johanna Preß

 

 

 
 

Veranstaltungsort

Hotel / Restaurant "Goldener Anker"

Elbstraße 17
39596 Arneburg

Telefon (039321) 27136
Telefax (039321) 91630

E-Mail E-Mail:
www.arneburg-hotel-goldener-anker.de/

 

Veranstalter

Kultur- und Heimatverein Arneburg im Altmärkischen Heimatbund e.V.

Telefon (039321) 2401

E-Mail E-Mail:

 

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