12.12.2017
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Eichstedt

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Die Gemeinde Eichstedt (Altmark), mit den Ortsteilen Baben, Baumgarten, Eichstedt, Lindtorf und Rindtorf, liegt mit 1.005 Einwohnern nahe der Uchte am Westrand der Arneburger Platte. In Urkunden aus den Jahren 1204 (Text der Urkunde)und 1225, in denen 2 Ritter, Vollrad und Dietrich von "Eckstede", genannt wurden, wird der Ort erstmalig erwähnt. Der älteste Teil des Ortes, der von den Einwohnern "der Binnen" genannt wird, umfasst auch die sehenswürdige Kirche. Der erste Kirchenbau, der vermutlich vierteilig war, wurde 1230 geweiht.

Während der langen und abwechslungsreichen Geschichte des Ortes wurde am 23. Februar 1834 der Pfarrerssohn, Arzt, Afrikareisende und Forscher Gustav Nachtigal in Eichstedt geboren. Gerade in der jüngsten Vergangenheit nahm Eichstedt eine gute Entwicklung. Ob Schützenverein, Feuerwehr oder die Seniorengruppe, sie alle sind Gestalter des gesellschaftlichen Lebens. Rege Bautätigkeit und ein gut ausgebildetes Potential von Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen sprechen für die Gemeinde

Die Lage garantiert einen hohen Erholungswert. Eichstedt ist eingebunden in das Projekt "Sternreiten in der Altmark" und mit dem Pferd über naturbelassene Wege gut zu erreichen.

Durch Gebietsänderungsvertrag hat Eichstedt mit den Gemeinden Baben und Lindtorf zum 01.01.2010 ein neues Gemeindegebiet gebildet. Das schon 1215 erwähnte ursprüngliche Rundlingsdorf Baben ist landwirtschaftlich geprägt. Funde lassen darauf schließen, dass der Ort germanischen Ursprungs ist.

Gepflegte Vorgärten, entlang der gut ausgebauten Straßen, verleihen dem Ort Baben ein angenehmes Bild. Ein öffentlicher weitläufiger Spielplatz mit Sitzgelegenheiten und Grillplatz laden zum Verweilen ein.


Das Dorfgemeinschaftshaus steht den Einwohnern und Besuchern für Feiern und sonstige Anlässe zur Verfügung. Radwanderer können einen befestigten Radwanderweg nutzen. Der Elbe-Uchte-Weg führt durch Baben.

Am Spielplatz befindet sich eine Anbindvorrichtung für Pferde. Das alles abseits des öffentlichen Verkehrs in ländlich intakter Naturlandschaft. Die Dorfkirche, errichtet Mitte des 13.Jahrhunderts als Findlingsbau, ist in einem guten Zustand, wobei der Kanzelaltar mit seinen reichlichen Schnitzereien besonders wertvoll ist.

Das ruhig gelegene Altmarkdorf kann für all diejenigen Ziel sein, die die altmärkische Natur erleben möchten, sei es auf dem Pferd, per Fahrrad oder auch als Wanderer.

Der Ort Lindtorf, mit dem Ortsteil Rindtorf, wurde erstmals 1431 urkundlich erwähnt. Einst war der Ort ein Rundlings- heut ein Haufendorf. Durch die straßenmäßig günstige Anbindung von Lindtorf und Rindtorf und das Vorhandensein eines überörtlich angelegten Radwanderweges sind die Orte interessant für bauwillige Bürger, auch außerhalb der Region.

Lindtorf und Rindtorf erreichen Sie auch über den Elbe-Uchte-Weg mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd, wenn Sie die entsprechende Reitroute aus dem Projekt "Sternreiten in der Altmark" nutzen. Eine Unterstellmöglichkeit für Pferd und Reiter ermöglichen eine bequeme Rast zwischen Lindtorf und Eichstedt in freier Naturlandschaft. Besucht werden sollte unbedingt die Kirche des Ortsteiles Rindtorf. Mit sehr viel Liebe ist der Findlingsbau innen wie von außen instand gesetzt und als Kleinod der Besinnlichkeit überregional bekannt.

Gemarkungsgröße: 3.281 ha
Einwohnerzahl: 953

 

Bürgermeister:

Herr Karlheinz Schwerin

 

 

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