Bekämpfung des Eichenprozessionsspinner

Unser Verbandsgemeinde-Bürgermeister Rene Schernikau zur aktuellen Lage und zukünftigen Herausforderungen

Axel Gärtner und Klaus Blümer sind langjährige Mitarbeiter in der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners und haben über die Einsätze in diesem Jahr berichtet. 

Die Kombination aus Bekämpfung aus der Luft und mit den Firmen vom Boden( Besprühung vom Wagen aus in die Kronen einzeln stehender Bäume, beide Maßnahme in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Stendal), sowie die, über die gesamte Saison erfolgende, manuelle Bekämpfung durch die beiden Mitarbeiter der Verbandsgemeinde zeigte sich als erfolgreiche Kombination. 

Die Bereiche Goldbeck-Eichstedt-Klein Schwechten-Rochau sind in diesem Jahr weitgehend von Befall verschont geblieben, wie auch der Bereich Osterholz-Atenzaun-Arneburg-Wischer.

Schwerpunkt des Befalls bildet der Bereich Rohrbeck-Iden-Giesenslage-Sandauerholz-Berge-Werben. Insgesamt kann aber festgestellt werden, dass auch in den betroffenen Gebieten die Nester weniger und kleiner werden. Für eine Aussage, ob die aufgebauten Nistkästen im Bereich Berge/ Räbel eine Verbesserung der Situation gebracht haben, ist es noch zu früh. Hier werden wir das nächste Jahr abwarten müssen. 

Für die Bekämpfung 2021 bereitet uns die Information aus dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt Sorgen. In den Bereichen von NATURA 2000-Gebieten kann eine Bekämfung aus der Luft und/oder Bodentechnik nur unter sehr bestimmten Bedingungen( hoher Befall, hohes Verkehrsaufkommen) erfolgen.Wir befürchten, dass sich aus den nicht behandelten Gebieten, aufgrund des geringeren Bekämpfungsdruckes, sich der Schädling erholen kann und in andere Gebiete der Verbandsgemeinde vordringen kann. 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Rene Schernikau

Verbandsgemeindebürgermeister



Bild: Beispielbild, Quelle Pixabay