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AltmarkMacher beginnen mit Arbeit für Region

 
Projekte im Visier | Arbeitskreise gegründet | weitere Engagierte werden gesucht  

Altmark: Vor kurzem fand die 1. Mitgliederversammlung des ehrenamtlich arbeitenden AltmarkMacher-Vereins (AM) in Kalbe (Milde) statt. Das Treffen dauerte spannende 3 h und wurde in lockerer und hoch motivierter Atmosphäre mit vielen Redebeiträgen und drei Präsentationen durchgeführt. Rund 35 Mitglieder und Gäste waren in Milde-Stadt gekommen. Noch während der Versammlung wurde spontan ein Neumitglied aufgenommen – ein Gast der Veranstaltung, der mittels Online-Formular auf der AltmarkMacher-Homepage seine Mitgliedschaft erklärte.

Zu Beginn wurden vom AM-Vorstand kurz die juristisch notwendigen Aktivitäten vorgestellt, die in den letzten Wochen seit der Gründung und unter Corona-Bedingungen geleistet wurden, um den Verein arbeitsfähig zu bekommen (Notar, Amtsgericht, Transparenzregister, Kontoeröffnung, Onlinebanking). Anschließend ging es um die Haushaltspläne für 2022 und 2023. Diese wurden mit großer Mehrheit beschlossen.

Die zukünftige Arbeit des Vereins war in der Veranstaltung die zentrale Frage. Der Vorstand unterbreitete 3 konkrete Vorschläge, die ebenfalls mit großer Mehrheit für eine Umsetzung angenommen wurden.

1.) Es werden ab Ende Mai 2022 vier Arbeitskreise (AK) eingerichtet, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigen. In den AK sollen möglichst alle Mitglieder aktiv werden. Viele der Anwesenden haben sich bereits in Kalbe (Milde) für eine Mitarbeit in den AK entschieden. Die Themen der AK lauten: Tourismus | Regionalmarketing (Dachmarke) | Leerstandsmanagement, Coworking & Gesundheitsregion | Mitgliedereinwerbung & Finanzen.

2.) Für eine Durchführung im Jahr 2022 vorgesehen ist das Serviceprojekt LADEpünktchen. Hier geht es um die Herstellung und anschließende kostenfreie Verteilung von einhundert 30 x 40 cm großen, wetterfesten Aluverbundschildern an Tourist-Informationen, Gastronomiebetriebe, Kulturinstitutionen, Kirchen, Einzelhandelsunternehmen, Beherbergungsunternehmen oder auch Privatpersonen. Die Schilder weisen an den Stellen, an denen sie angebracht werden, auf Stellen in den Städten und im ländlichen Raum hin, an denen AltmärkerInnen und Gäste ihr E-Bike-Akku unkompliziert und gegen Spende aufladen können (Normalsteckdose). Das Projekt stammt ursprünglich von der Mobilitätsagentur Wendland. Die AltmarkMacher weiten es nun in die Altmark aus.    

3.) Das Routen- & Schilderprojekt KIRCHENROUTEN ALTMARK steht ebenfalls auf der Agenda der AltmarkMacher. Allerdings wird die Umsetzung wesentlich länger dauern und muss präzise mit etlichen Partnern vorbereitet werden. Das Konzept: Viele der wertvollen Feldsteinkirchen und weitere herausragende Kirchen der Altmark sollen in den kommenden 4-5 Jahren mittels Wanderrouten, Radrouten und Autorouten erschlossen werden. Passend dazu sollen Informationsschilder an den beteiligten Kirchen platziert sowie auf weitere POIs der Umgebung (inkl. Gastronomiehinweise und Beherbergungshinweise) hingewiesen werden. Es handelt sich um ein regionales Inwertsetzungsprojekt, dessen Grundlage das LEADER-Forschungsprojekt „Mittelalterliche Wandmalereien in altmärkischen Kirchen“ (2018-2020) ist.    

Zu den anstehenden Projekten kann man sich online informieren: www.altmarkmacher.de/projekte

Auch über die Höhe der Mitgliedsbeiträge wurde diskutiert. Diese stehen nicht grundsätzlich infrage. Verschiedene Meinungen trafen in Kalbe (Milde) aufeinander, die zu einem Ergebnis führten: Grundsätzlich ist der Verein auf Mitgliedsbeiträge angewiesen, um Projekte stemmen zu können. Sollte ein Mitglied seinen Beitrag nicht vollumfänglich leisten können, kann der Beitrag für eine bestimmte Zeit auf Antrag abgesenkt werden. Das gleiche Prozedere gilt für Neumitglieder. Der Vorstand entscheidet zeitnah und unkompliziert über solche Anträge.  

Alle Anwesenden waren sich in Kalbe (Milde) einig, dass die Region in Bezug auf die Regionalentwicklung einen großen Schritt nach vorne gehen muss.

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