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Ideenwettbewerb

Transparenter Projektwettbewerb für neue LEADER- Strategie

Die Initiativgruppe „Mittlere Altmark“ ruft Akteure zur Einreichung von Projektideen für die neue LEADER-Förderperiode auf. „Bis zum 9. Mai können entsprechende Unterlagen von potenziellen Projektträgern aus dem privaten, unternehmerischen, ehrenamtlichen oder kommunalen Bereich abgegeben werden“, sagt Lisa Weigelt, Wirtschaftsförderin der Verbandsgemeinde Seehausen am Mittwoch (6. April) in Seehausen. Sie betreut die Erstellung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) der sich neu konstituierenden LEADER-Region „Mittlere Altmark“.

LEADER war in den letzten 25 Jahren für die gesamte Altmark eines der erfolgreichsten Förderprogramme. Mit EU-Mitteln in Millionenhöhe konnten über vier Förderperioden hinweg zahlreiche Projekte umgesetzt werden. Der Erfolgsmotor der ländlichen Entwicklung wird sich auch in der neuen Förderperiode weiterdrehen. Bis 2027 sollen in Sachsen-Anhalt über 300 Mio. Euro, so viel wie nie zuvor, für das LEADER/CLLD-Programm zur Verfügung gestellt werden. Diese werden aus verschiedenen EU-Fonds gespeist und ermöglichen somit ein breites Spektrum an Fördermöglichkeiten. Themen sind z.B. die Schaffung attraktiver und lebendiger Orte, der Schutz von Natur und Umwelt oder auch die Stärkung der regionalen Wirtschaft.

„Für die neue Strategie sind frische Ideen und Vorhaben gefragt. Einige von diesen werden wir als Startprojekte auswählen und zusammen mit der LES ins Rennen um die Anerkennung als LEADER-Region schicken“, blickt Weigelt voraus. „In einem transparenten Auswahlverfahren wird vor allem darauf geachtet, dass sich die Projekte positiv und nachhaltig auf die wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Entwicklung der Region auswirken“, so Weigelt weiter. Bewerben können sich Institutionen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen aus der Gebietskulisse der neuen „Mittleren Altmark“.

Die Rahmenbedingungen für die Förderung stehen bislang nur teilweise fest. Zur Umsetzung der Projektideen ist ein Eigenanteil in Form von Barmitteln aber stets erforderlich.

Informationen zum Ideenwettbewerb sowie den Projektsteckbrief zum Ausfüllen sind im Internet zu finden unter: www.seehausen-altmark.de. Für Rückfragen stehen auch Sibylle Paetow und Björn Gäde vom begleitenden Planungsbüro aus Stendal zur Verfügung.

Hintergrund LEADER/CLLD

Die LEADER-Region „Mittlere Altmark“ umfasst aus dem Landkreis Stendal die beiden Einheitsgemeinden Hansestadt Osterburg (Altmark) und Stadt Bismark (Altmark) mit allen Ortsteilen und Ortslagen sowie die zwei Verbandsgemeinden Seehausen (Altmark) und Arneburg-Goldbeck mit ihren fünf bzw. acht Mitgliedsgemeinden. Aus dem Altmarkkreis Salzwedel gehört die Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde) mit zur Gebietskulisse. Die Region hat eine Fläche von rund 1.650 km2 auf der etwa 43.500 Einwohner leben. Damit ordnet sich die Gruppe in die von der Europäischen Union und vom Land Sachsen-Anhalt vorgegebene Größe potenzieller LEADER/CLLD-Aktionsgruppen ein.

Wollen auch Sie die Zukunft der Region mitgestalten? – Dann aufgepasst, Ihre Ideen für konkrete Projekte sind jetzt gefragt!

Die LAG Mittlere Altmark stellt sich neu auf und bewirbt sich um die Anerkennung als „LEADER/CLLD‐Region“ in Sachsen‐Anhalt. So können auch zukünftig Fördermittel der EU für die Regionalentwicklung im ländlichen Raum eingesetzt werden. Dazu wird bis Juli 2022 eine sogenannte Lokale Entwicklungsstrategie (LES) erarbeitet. Diese neue Strategie soll die aktuellen Entwicklungen und Veränderungen widerspiegeln und die Bedarfe der Menschen in der Region berücksichtigen.

Bürgerinnen und Bürger, aber auch Vereine, Initiativen, Unternehmen und Kommunen sind nun aufgerufen, konkret und aktiv Projektideen einzubringen und so die Zukunft der Region mitzugestalten!

Gefragt sind Ideen….

…zur Steigerung des Zuzugs in die Region

…zur Verbesserung der Lebensqualität

…zur Stärkung der regionalen Wirtschaft

…zum Schutz von Natur, Umwelt und Klima

…zur Stärkung der Gemeinschaft

…zur Schaffung attraktiver und lebendiger Orte

…zum Aufbau von überregionalen Kooperationen

Was passiert mit meiner Idee?

Die eingereichten Projektideen dienen dazu, die Lokale Entwicklungsstrategie mit Leben zu füllen. Aufzuzeigen, was in den nächsten Jahren realisiert werden könnte. Umsetzungsreife Ideen haben die Chance, in die LES als Pilotprojekt aufgenommen zu werden und ab Mitte 2023 mit der Projektumsetzung starten.

Wer kann mitmachen?

Alle Akteure, die den ländlichen Raum zukunftsfähig gestalten wollen, darunter Kommunen, Vereine, Unternehmen oder Privatpersonen, die in den Einheitsgemeinden Bismark (Altmark), Kalbe (Milde) und Osterburg (Altmark) sowie in den Verbandsgemeinden Arneburg‐Goldbeck und Seehausen (Altmark) ansässig sind und /oder ihr Vorhaben in diesem Gebiet umsetzen.

Bis wann kann man sich beteiligen?

9. Mai 2022

Was sehen die Rahmenbedingungen aus?

Die EU, der Bund und das Land Sachsen‐Anhalt geben die Rahmenbedingungen für die zukünftige Förderung vor. Folgendes ist zu beachten:

Gefördert werden investive und nicht‐investive Maßnahmen. Das Spektrum, was gefördert werden kann, ist breit.

Nachfolgend mögliche Themen:

Attraktive Orte, z.B.

–              Grundversorgung einschließlich Mobilität, Gesundheit und Leben im Alter

–              Attraktive Ortsbilder, regionale Identität und kulturelle Angebote

–              Angebote für Freizeit und Erholung

–              Erhalt und Inwertsetzung des kulturellen Erbes

–              Neue Wohnkonzepte und bedarfsgerechtes Wohnen – Barrierefreiheit, Inklusion und Integration

Zusammenhalt und Ehrenamt, z.B.

–              Gemeinschaftsleben, Zusammenhalt und Teilhabe in den ländlichen Gemeinden

–              Stärkung der Willkommenskultur

–              Vernetzung, Bildung und Wissenstransfer

–              Digitalisierung

–              Stärkung oder Entwicklung sozialer Innovationen

Regionalwirtschaft und Wertschöpfung, z.B.

–              regionale Produkte und Vermarktung

–              regionales Gewerbe und Existenzgründung, insb. Kleinst‐ und Kleinunternehmen

–              Fachkräftesicherung und Unternehmensnachfolge

–              Touristische Angebote und touristische Infrastruktur

–              Stärkung von Bildung und Beschäftigungsfähigkeit

Umwelt‐ und Klimaschutz, z.B.

–              Umweltbildung, nicht investiver Naturschutz und Bildung für Nachhaltigkeit

–              Natur‐ und Umweltschutz

–              Klimaschutz und Klimaanpassung

–              Erneuerbare Energien/ Elektromobilität

–              Altlasten‐ und Gewässersanierung

–              Nachhaltige Mobilität (Konzepte und kleine Investitionen)

Regionale und überregionale Kooperationen mit Partnern aus anderen LEADER‐Regionen innerhalb Deutschlands, aber auch innerhalb der EU

Ein Eigenanteil muss immer in Form von Barmitteln eingebracht werden. Eigenleistungen werden nicht anerkannt. Die genaue Höhe des zu erbringenden Eigenanteils wird noch festgelegt, liegt aber voraussichtlich zwischen 20‐ 50 %, je nach Projektträger und Projektart.

Zur Teilnahme füllen Sie bi e den Projektsteckbrief aus und reichen diesen sowohl per E-Mail wie auch postalisch ein.

Als word‐Dokument (ohne Unterschrift) per E-Mail an   paetow@landleute.eu

und mit Unterschrift per Post an                                              LandLeute GbR

Arneburger Str. 24, Haus 2

39576 Hansestadt Stendal

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