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Intensive Arbeit zur Vorbereitung auf Ausfälle

Das Telefon schweigt, die Heizung springt nicht an, warmes Wasser fehlt, der Computer streikt, das Licht ist weg. Bei einem Stromausfall funktionieren die einfachsten Dinge nicht mehr. Umso wichtiger ist es, vorab gut vorbereitet zu sein.

Ob es zu einem Blackout – Gas oder Strom – kommen wird oder nicht, wissen noch nicht einmal die Experten. Was man definitiv sagen kann: Die Wahrscheinlichkeit, dass Strom oder Gas zumindest stundenweise zur Mangelware werden, ist deutlich größer geworden, als das je zuvor der Fall war. Aktuell geht man, im schlimmsten Fall, von zeitlich kurzen (max. 3h) und angekündigten geplanten Stromabschaltungen aus. Weitere Informationen zu den bestehenden Prognosen finden Sie bei unserem Partner der Avacon unter https://www.avacon.de/de/fuer-kommunen/online-services-region/themenportal/digitalisierung/Krisenmanagement.html und beim Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter https://www.bbk.bund.de/DE/Infothek/Fokusthemen/Gasversorgung/gasversorgung_node.html

Die Verbandsgemeinde arbeitet eng mit dem Landkreis Stendal, der Feuerwehren und den Mitgliedsgemeinden zusammen und stellt ihren Notfallplan derzeit auf. Bereits Ende August wurden alle wichtigen Objekte und Ausrüstungen, wie öffentliche Gebäude mit gasunabhängiger Heizung oder Möglichkeit zur externen Stromeinspeisung gesammelt und im Nachgang dem Landkreis, den Bürgermeistern und der Verbandswehrleitung zur Verfügung gestellt. Mit den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden wurde im Oktober abgestimmt, wo weitere Stromeinspeisungen geschaffen werden können. So wurde u.a. die Merzweckhalle in Rochau im Rahmen des Umbaus mit einer Einspeiseversorgung ausgerüstet und auch die Wehren in Hassel und Sanne und das Schützenhaus in Eichstedt sollen entsprechende Nachrüstungen erhalten. Weiterhin werden alle technischen Leistungsparametern bei der Feuerwehr und Wasserwehr vorhanden Notstromaggregate zusammen- und der Verbandswehrleitung zur Verfügung gestellt.

Am 01.12. nahm der Verbandsgemeindebürgermeister René Schernikau zusammen mit den anderen hauptamtlichen Bürgermeistern am Vorbereitungsworkshop des Landkreises Stendal teil. Im Nachgang erfolgte eine Abstimmung der MitarbeiterInnen der Verwaltung und der neu gewählten Verbandswehrleitung. Die Einsatzzentrale des personell benannten Krisenstabes ist festgelegt und auch die Mitgliedsgemeinden statten ihre Anlaufstellen für den Blackout aus, um so BürgerInnen eine erste Unterstützung zu bieten und sie über die aktuelle Lage zu informieren.

Bei einem Stromausfall kann überlebenswichtige Infrastruktur wie Leitungswasser ausfallen, da Wasserpumpen elektrisch betrieben werden. An Tankstellen gibt es keinen Treibstoff ohne Strom. Das Mobilfunknetz und das Internet fallen aus. Ein Großteil des öffentlichen Nahverkehrs steht still.

Diese Beispiele machen klar, dass bei der Krisenvorsorge für einen Stromausfall Alternativen für elektrisch betriebene Geräte eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere überlebenswichtige Bereiche wie Nahrungsmittel, Wärme und Licht sollten bei Ihrer persönlichen Vorbereitung auf einen Stromausfall bedacht werden. Bitte unterstützen Sie unsere Bemühungen und bereiten Sie sich und Ihre Familien auf solche Situationen vor. Zur Unterstützung hat die Verbandsgemeinde auf ihrer Webseite unter https://www.arneburg-goldbeck.de/wp-content/uploads/2022/11/ratgeber-notfallvorsorge.pdf einen Ratgeber zur Notfallvorsorge des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bereitgestellt.

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