Hohenberg-Krusemark

crusemarke

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes "crusemarke" ist aus dem Jahre 1209. Der Name leitet sich von der Familie "von Krusemarck" ab, welche ein Rittergut an der Hauptstraße besaß. Erst ab Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Ort mit "K" geschrieben. Durch Beschluss des preußischen Staatsministeriums wurden die Rittergüter  Hohenberg und Krusemark am 17.10.1928 zur Gemeinde Hohenberg-Krusemark zusammengelegt.

Deutschlandweit bekannt ist die Gemeinde vor allem durch die jährlich stattfindenden Reitturniere, welche mittlerweile schon fast einem Volksfest gleichkommen. Seit dem 31.12.2008 ist die ehemalige Gemeinde Hindenburg Ortsteil der Gemeinde Hohenberg-Krusemark. Die Gemeinde Altenzaun ist seit dem 01.01.2009 Ortsteil. Das Dorf Altenzaun ist eines der ältesten Haufendörfer in der Altmark und wurde im Jahr 1238 gegründet.

odentunnen

"Odentunnen", wie es ursprünglich genannt wurde, gehörte zu den Orten, welche von Graf Siegfried von Osterburg an den Abt Gerhard von Verden und Helmstedt übertragen wurde. Die Orte Osterholz, Rosenhof und Käcklitz waren Ortsteile von Altenzaun. Der Ort Käcklitz ist heute allerdings nur noch eine Wüstung. Der Turm der Kirchenruine kann heute als Aussichtspunkt genutzt werden. Der Ortsteil Osterholz war ursprünglich ein an der Elbe gelegenes Rittergut. Das Gutshaus steht auch heute noch.

Rittergut Osterholz

Rosenhof

Radwege

In unmittelbarer Nähe der Gemeinde Altenzaun befinden sich die Radwanderwege "Altmark-Rundkurs" und "Elbe-Radweg" (von Dresden nach Hamburg).

https://www.elberadweg.de/

https://www.altmark-rundkurs.de/

 

Gefecht von Altenzaun

Bekannt wurde Altenzaun durch das Gefecht von Oberst Yorck von Wartenburg gegen Napoleon im Jahre 1806, aus welchem der Oberst als Sieger hervorging. 1974 wurden bei Ausgrabungen in der Nähe von Altenzaun drei preußische Gräber entdeckt. Noch heute erinnert der Yorckstein in der Nähe von Osterholz, sowie der Spottwegweiser bei Kirch-Polkritz an dieses historische Ereignis. Im Jahre 2006 wurden der Ereignisse von damals mit einem Dorffest gedacht.

Der Ort Hindenburg wurde im Jahr 1283 das erste Mal urkundlich erwähnt. Im Hindenburger Pfarrhaus befindet sich eine Ausbildungsstätte für Jugendliche.

Hindenburg

Gethlingen

Schwarzholz

Des Weiteren ist seit dem 01.09.2010 die ehemalige Gemeinde Schwarzholz durch Eingemeidung ein Ortsteil der Gemeinde Hohenberg-Krusemark. Zu Schwarzholz gehört seit 1939 der Ortsteil Kirch-Polkritz.

Kirch-Polkritz

Der Ort Polkritz wird erstmals in einer Urkunde, welche von Albrecht dem Bären, Markgraf von Brandenburg, am 3. Oktober 1157 in der Stadt Werben (Elbe) verfasst wurde, erwähnt. Hier wird das Dorf "Pulcriz" dem Kloster Ilsenburg bei Wernigerode zugeordnet. Aus diesem Dorf standen Albrecht gewisse Leistungen zu, auf welcher er aber nun, auf Grund einer Bitte des Abtes Sigebodo verzichtete. Ein Zeuge dieser Schenkung war unter anderem Adelbert von Schwarzholz (urkundl. "Adelbertus de Swartenholte"). Das heutige Dorfgemeinschaftshaus wurde früher als Mühle genutzt.

Groß Ellingen

Klein Ellingen

Am 16.03.2011 erhielt die Gemeinde auf der EQUITANA in Essen die Auszeichnung als "Pferdefreundliche Gemeinde 2010".